Dirk Speckmann - Für ein lebenswertes Borgholzhausen

Seit Mittwoch, den 21.10.2015, bin ich nun offiziell Bürgermeister unserer schönen Stadt.

Die Wochen vor dem Familienurlaub in den Herbstferien konnte ich zu ersten Gesprächen mit den Mitarbeitern in der Stadtverwaltung und Teilnahme an einigen Terminen nutzen. Danach waren die Verabschiedung von Klemens Keller und meine Vereidigung und erste Stadtratssitzung als Bürgermeister die absoluten Highlights, bevor diese erste Dienstwoche beim Neubürgerempfang am Samstag ausklang. 

Eine große Ehre war es für mich, am 19.10. auf dem Empfang zur Verabschiedung unseres langjährigen bisherigen Bürgermeisters Klemens Keller das Grußwort im Namen des Stadtrates zu sprechen. In Gedichtform habe ich ihm für seine herausragenden Leistungen und großen Verdienste um unsere Stadt gedankt habe, und alle Fraktionen gemeinsam haben ihm einen Reisegutschein geschenkt. Dort habe ich erstmals live einen Großen Zapfenstreich erlebt, der seitens unserer Feuerwehrzüge als Überraschung ihm zu Ehren gegeben wurde.

Am Abend meines ersten offiziellen Arbeitstages leitete ich nach meiner Vereidigung erstmals eine Stadtratssitzung. Es erfolgte dort zuerst die Vereidigung von Silke Koch als Nachrückerin für meinen freigewordenen Stadtratssitz und dann die Wahl des neuen ersten stellvertretenden Bürgermeisters (Glückwunsch an Hermann Ludewig), sowie der Neubesetzung diverser Ausschuss- und Gremiensitze. 

Neben dieser Formalien ging es aber auch um zahlreiche inhaltliche Punkte: Es wurde letztlich einstimmig ein Zuschuss von 30 tEUR für die Instandhaltungsrücklage der in Gründung befindlichen Walter Krömmelbein-Stiftung beschlossen. Berichten konnte die Verwaltung unter anderem über die erreichte Gold-Zertifizierung der Stadt beim European Energie Award (Platz 15 in ganz Deutschland!), die leider angespannte Haushaltslage, und über die anstehenden Informations- und Beratungsveranstaltungen für alle Bauwilligen zur Klimaschutzsiedlung im Baugebiet Enkefeld. Darüber hinaus ging es im öffentlichen und auch später im nichtöffentlichen Teil um die unserer Stadt hohe laufend zugewiesene Zahl von Flüchtlingen und dabei insbesondere um die Herausforderungen zur Bereitstellung der nötigen Unterkunftskapazitäten.

Auch die darauffolgenden Tage waren sehr abwechslungsreich und "dynamisch" - ich freue mich darauf, daß es so bleibt!