Dirk Speckmann - Für ein lebenswertes Borgholzhausen

Borgholzhausen ist ein attraktiver Wohn- und Wirtschaftsstandort im Großraum Bielefeld/Osnabrück. Mit dem Bau der A33 wird er weiter an Attraktivität gewinnen.

Wir haben einen guten Gewerbemix mit mehreren mittelständischen Unternehmen und zahlreichen kleineren Gewerbe- und Handwerksbetrieben. Dieses sichert ein umfassendes Angebot ortsnaher Arbeitsplätze und letztlich auch die zur kommunalen Finanzierung bedeutsamen Gewerbesteuereinnahmen.

 

Eröffnung der Gewerbeschau 2014Zukunftsorientiertes Standortmarketing

Die lokale Wirtschaftsförderung ist meiner Überzeugung nach eine zentrale Aufgabe des Bürgermeisters, der ich mich persönlich intensiv widmen werde.

Den örtlichen Unternehmen sind auch zukünftig Expansionsmöglichkeiten zu eröffnen. Entsprechend ist es notwendig, seitens der Stadt bedarfsgerechte Gewerbeflächen in geeigneter Lage vorzuhalten und zu entwickeln.

Durch die Zusammenarbeit mit Versmold im Interkommunalen Gewerbegebiet an der Autobahnauffahrt wurden in den letzten zehn Jahren ca. 50 ha neue Gewerbefläche in zwei Bauabschnitten entwickelt. Ich bin selbst seit sechs Jahren stellvertretender Vorsitzender der Zweckverbandsversammlung und bin somit bereits intensiv in dieses Thema involviert.

Derzeit steht die Vermarktung des zweiten Bauabschnittes an, wobei hier bewusst produzierende Unternehmen mit vielen Arbeitsplätzen gesucht werden. Die erfolgsversprechenden Ansätze werde ich fortsetzen und intensivieren. Ferner werde mich bemühen, durch Gespräche mit den Eigentümern auch die hier noch nicht im Besitz des Zweckverbandes stehenden Flächen zu aktivieren.

Der Autobahnbau und diese beiden Gewerbegebiete führen jedoch zu einem massiven Flächenverbrauch im Süden des Stadtgebietes. Entsprechende Vorbehalte insbesondere der Anwohner kann ich nachvollziehen und werden selbstverständlich auch künftig für mich Bestandteil der Abwägungsprozesse vor der Entscheidungsfindung sein.

 

Eröffnung des neuen Show-Rooms im Schüco-WerkLangfristige Entwicklungsoptionen offenhalten

In diesen Monaten wird für NRW ein neuer Landesentwicklungsplan erarbeitet und verabschiedet, der die Grundlage für die künftige Gebietsentwicklung bildet. Er wird dabei einen deutlich geringeren Flächenverbrauch als bisher festlegen, was ich ausdrücklich begrüße.

Allerdings gibt es in unserer Gegend kaum Konversionsflächen (Industriebrachen), so dass es sinnvoll ist, sich über den Zweckverband gemeinsam mit Versmold die Option für weitere gewerbliche Entwicklungen in 10-20 Jahren offenzuhalten. Da ich dazu keine geeigneten Flächen in entsprechender Größenordnung auf unserem Stadtgebiet mehr sehe, müsste sich eine solche Erweiterung aber dann künftig auf Versmolder Gebiet konzentrieren.

 

Ausbau leistungsfähiger Kommunikationstechnologien

Ein zunehmend wichtiger Standortfaktor ist die Verfügbarkeit eines leistungsfähigen Internetzugangs. Ich werde mich für den gemeindeweiten Ausbau der Breitbandverkabelung bzw. für alternative Technologien einsetzen.

 

Einzelhandel und Landwirtschaft sichern

Für eine Stadt unserer Größe wünsche ich mir ein angemessenes Einzelhandelsangebot. Das erst vor einigen Jahren überarbeitete Einzelhandelskonzept stellt eine gute Ausgangsbasis dar und ist zu beachten. Zur Bindung der vorhandenen Kaufkraft ist eine enge Zusammenarbeit mit Einzelhändlern, Vermietern und Grundstückseigentümern notwendig. Ich werde für mehr Gemeinsinn werben, um Lösungen im Sinne einer attraktiven Stadtentwicklung zu suchen.

Die Landwirtschaft unterliegt nach wie vor einem massiven Strukturwandel. Die Existenz der heimischen Landwirtschaft ist zu sichern. Mit dem Bodenordnungsverfahren im Zuge des Baus der A33 sind sinnvoll bewirtschaftbare Flächen für die Landwirtschaft zu erhalten.